Zeitlich stabile Minderertragsareale in Brandenburg (Copernicus4eca)

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Zeitlich stabile Minderertragsareale in Brandenburg (Copernicus4eca) Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung von Ökosystemdienstleitungen für die Landwirtschaft sind ökologische Maßnahmen eine attraktive Handlungsoption des landwirtschaftlichen Umweltengagements, wenn sie auf zeitlich stabilen Minderertragsinseln innerhalb eines Schlages eingerichtet werden. Diese Minderertragsinseln sind durch hohe Risiken für wiederkehrende Mindererträge charakterisiert. Sie können insbesondere in groß strukturierten Agrarlandschaften, als ökologische Trittsteine, zu wertvollen Lebensräumen entwickelt werden. Bislang fehlt es an georeferenzierten Informationen zu derartigen Potentialflächen, die ökologische und ökonomische Aspekte verbinden können. Fernerkundungsdaten aus dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus eröffnen erweiterte Möglichkeiten, durch Zeitreihenanalysen derartige zeitlich stabile Minderertragsinseln zu identifizieren. Die Methode ist im Rahmen des Forschungsvorhabens Copernicus4ECA gemeinsam mit der Fa. RSS (https://www.rssgmbh.de/) entwickelt worden. Durch eine kontinuierliche Anwendung steigt die Verlässlichkeit der Aussage zur zeitlichen Stabilität der Minderertragsinseln. Der aktuellen Klassifikation liegen 3 Jahre (2009, 2014, 2016) zugrunde. Die Klasse „sehr stabil“ beinhaltet Areale, die in allen 3 Jahren als potentielle Minderertragsinseln klassifiziert wurden. In der Anwendung werden Ergebnisse für die Testgebiete des Projektes östlich von Berlin dargestellt. Copernicus4ECA Forschungskennziffer: 50EE1313 gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

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Letzte Änderungen
06.06.2021
Veröffentlichungsdatum
03.06.2021
Veröffentlichende Stelle
Julius Kühn-Institut, Institut für Strategien und Folgenabschätzung
Kategorien:
Datenformate
  • WMS